Jahresrückblick 2010

Das Leben und das Schicksal waren auch 2010 wieder einmal sehr gut zu uns und zu unserer Familie und dafür kann man gar nicht dankbar genug sein.

 
Leo und ich haben eine Woche unseres Oktober-Urlaubs  auf Madeira verbracht. Es waren wunderschöne , vor allem noch sehr warme  und erholsame Tage. Wir sind jeden Tag  gewandert und haben die Natur und vor allem die Flora dieser wunderbaren Insel genossen. Die Woche war leider viel zu schnell vorbei und die Rückkehr in die Kälte hat uns gleich wieder aus der Urlaubsstimmung gerissen.

 
Aber natürlich haben wir auch zu Hause wieder einige schöne Wanderungen gemacht, mit denen ich heuer wieder prahlen kann. Leo zeigt mir immer wieder wie toll unsere Berge sind, wenn auch der Aufstieg – für mich - oft mühsam ist.







Unsere Tochter Claudia ist nach wie vor in Villach "stationiert". Ihre Arbeit bei Infineon gefällt ihr sehr gut und dieses Jahr  hat sie noch zusätzlich an der Fachhochschule Villach einen Lehrauftrag bekommen. Das Unterrichten ist für sie wieder eine neue Herausforderung, die ihr aber auch viel Spaß macht. Zur Zeit ist sie für 10 Tage von der Firma aus in Singapur.

 
Meinen Eltern geht es dem Alter entsprechend eigentlich ganz gut. Einmal besser, einmal schlechter, aber das Wichtigste, sie sind noch selbständig und haben sich noch. Mama muss immer wieder eingebremst werden, sie kann einfach nicht ohne Arbeit sein. Aber im Sommer sind die beiden immer noch eine große Hilfe für mich. Sie hüten nach wie vor das Haus, wenn ich zum Einkaufen nach Spittal fahren muss.

 
Der Sommer ist trotz der „Großbaustelle – Seeschlössl“ problemlos verlaufen. Nachdem das „Seeschlössl „ im September 2009 weggerissen wurde, ist nun seit Januar eine riesige Wohnanlage entstanden, welche mir sehr viele Nerven gekostet hat. Baubeginn war morgens um 5 Uhr 30 und ging oft bis 23 Uhr, bei Flutlicht. Man kann sich den Lärm, Dreck und die Belästigung des Lichtes ja vorstellen. Aber Gott sei Dank bis Mitte Juni war das Gröbste vorbei. Nun ist der Bau bereits in der Endphase und man hat sich an den großen Komplex schon halbwegs gewöhnt.

 
Auf alle Fälle muss ich meine Gäste loben, keiner hat sich von der Baustelle belästigt gefühlt. Gelitten habe eigentlich nur ich, weil ich immer um das Wohl meiner Gäste besorgt war.

Trotzdem, es war wieder ein sehr schöner Sommer, wir hatten alle viel Spaß miteinander, gemütliche Stunden auf der Gassenbank. Vielen Dank dafür.

 
In der „Villa Margarethe“ sind nun die Renovierungsarbeiten im ersten Stock abgeschlossen. Hier sind nun alle Zimmer neu möbliert und sämtliche Bäder neu. Zurzeit wird nun im Ferienhaus wieder fest gewerkelt, der Fliesenleger ist am Arbeiten (Gang) und neue Fenster und Balkontüren wurden noch vor Weihnachten eingebaut. Schön langsam wird’s. An Arbeit mangelt es auch im Winter nicht.

 
Und damit es ja nicht zu langweilig wurde, sorgte Frau Holle im Dezember für viel Schnee, sodass fast täglich die Schneeschaufel zum Einsatz kam. Vor Weihnachten hat das Tauwetter eingesetzt, nun ist nur noch auf den Bergen Schnee.


Weihnachten und den Silvesterabend haben wir zu Hause im Kreise der Familie verbracht, vor dem Jahreswechsel haben wir unsere traditionelle Tour durch Millstatt gemacht. Ins neue Jahr sind wir bei Andi Löcker im "Full House" gerutscht, Walzer tanzend, mit Sekt und dem Blick auf ein farbenprächtiges Feuerwerk.


Wir freuen uns auf das Jahr 2011, wir sind neugierig darauf, was es uns wohl bringen mag.



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