Jahresrückblick 2019


Leider muss ich gestehen, dass sich im letzten Jahr auf dem "Villa Margarethe" Blog nicht viel getan hat. Aber wie ihr dem folgenden Jahresbericht entnehmen könnt, war es für uns ein ereignisreiches Jahr mit Momenten, in denen wir gelacht haben, aber auch solchen, in denen wir geweint haben.

So will ich euch berichten, was uns im Jahr 2019 bewegt hat.


Einige unserer langjährigen Gäste werden sich sicherlich noch an unser Zimmermädchen Naomi erinnern, die vor sieben und acht Jahren im Haus war. Anfang des Jahres durften wir die Patenschaft ihrer süßen Tochter Miracle Esther übernehmen.



Im letzten halben Jahr hat sich Miracle zu einer richtigen kleinen Lady entwickelt. Beim letzten Besuch hatten wir viel Spaß miteinander.


Voll Dankbarkeit haben wir am 1. August Opas 90sten Geburtstag gefeiert. Entgegen seinem Willen haben wir  ihm ein schönes Fest bereitet und letztendlich drei Tage gefeiert. Es waren wunderschöne Tage mit vielen Überraschungen, Erinnerungen und die ganze Familie fröhlich vereint.


 
Diese Lichtblicke taten sehr gut, da es ab März mit der Gesundheit der Eltern nicht zum Besten stand. Als sie sich endlich wieder erholt hatten, stürzte unser Opa Anfang September und verlor jeden Lebensmut. Am 22. September mussten wir uns für immer von ihm verabschieden.


Da in dieser Zeit der Betrieb in der Villa Margarethe ohne viele Störungen weiterlaufen musste, war ich sehr froh, dass in dieser Zeit alle zusammenhalfen, meine Schwestern kamen um mir die Betreuung der Eltern abzunehmen und unsere  Zimmermädchen und auch einige unserer langjährigen Gäste waren ebenfalls eine große Stütze in dieser Zeit. Danke.

Nach Umsetzung einiger kleiner Baustellen im Haus (neue Fenster an der Rückseite des Hauses und eine Überdachung vor Leos Werkstatt) sind wir mit viel Schwung  am 1. Mai in die Sommersaison gestartet. Unsere Freude wurde aber jäh durch einen Wasserrückstau zunichte gemacht, der unser Wohnzimmer unter Wasser setzte und kurz darauf meldete sich auch in der Eingangshalle ein Leck, das das Wasser von der Decke tropfen ließ. Es kommt Freude auf, wenn Gäste im Hause sind und man sich auf Fehlersuche begeben muss und sechs Wochen lang die Trockenanlage läuft – und keiner soll etwas merken. Aber auch das haben wir gemeistert.

Also ihr seht, dieses Jahr ist nicht so optimal wie sonst gelaufen, aber trotzdem sind wir für viele Momente dankbar. Unsere Familie ist in dieser Zeit zusammengewachsen, viele Menschen erwiesen sich als wahre Freunde. Wir hatten wieder viele nette Stunden mit unseren Gästen. Auch durften wir hier in Millstatt froh sein, dass wir von den Unwettern verschont geblieben sind, die im November in Kärnten so manche Ortschaft verwüstet haben. Lediglich der See ist „etwas“ über die Ufer getreten.


Leo und ich konnten im Oktober eine Fahrt mit dem Glacier Express und der Gornergratbahn machen (noch ein Geschenk von unserem Opa) und Ende November eine Woche Urlaub auf La Palma verbringen um dort wieder unsere Batterien aufzuladen. Es war eine erholsame Woche, wir sind über Vulkane und durch Schluchten gewandert und haben so einiges gesehen.


Trotz der Trauer um unseren Opa hatten wir ein besinnliches, aber auch fröhliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie.


Ihr seht, es war ein ausgefülltes Jahr. Nun wollen wir sehen, was 2020 für uns bereithält.

So wünsche ich euch allen noch das Allerbeste für das Jahr 2020, bleibt gesund, auf ein baldiges Wiedersehen in Millstatt

alles Liebe

Maria

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